Die meisten GPS-Empfänger ermöglichen den Anschluss einer aktiven Außenantenne, wenn nicht ist die Verwendung einer Relais-Antenne möglich. Eine solche Antenne ist bei der Verwendung unter Deck im Boot notwendig, im Kraftfahrzeug zumindest sehr nützlich(*), in manchen Fällen auch notwendig. Begnügt man sich nun damit, das Navigationsgerät im KFZ auf das Armaturenbrett zu legen und mit den Satelliten zu rechnen, die es zufällig über die Fenster erwischt, so verzichtet man auf schnelle und präzise Navigation, denn dem Gerät fehlt die Möglichkeit der Auswahl derjenigen Satelliten, die so zueinander stehen, dass eine möglichst genaue Positionsberechnung möglich ist. PS: Eine externe Antenne muss nicht zwingend Außen befestigt werden, der Vorteil liegt auch darin das das GPS-Gerät da montiert werden kann, wo es am besten bedient werden kann, und die Antenne an der Stelle im Auto mit dem Besten Empfang. * Tipp: Sollte Ihr Fahrzeug eine metallisierte oder beheizbare Windschutzscheibe haben, oder Ihr Wohnmobil einen Vorbau (Alkoven) über der Fahrerkanzel, dann brauchen Sie eine externe Antenne.
Selbst wenn beides nicht zutrifft: Auch bei freier Himmelssicht durch die Windschutzscheibe auf dem Armaturenbrett in normalen Fahrzeugen ist der Signalkontakt zu den GPS-Satelliten durch das Fahrzeugdach nach hinten eingeschränkt. Normalerweise ist das ohne Bedeutung, in Grenzsituationen wie Städten mit dichter und hoher Bebauung, oder auf Straßen in engen Schluchten oder durch dichte Wälder macht sich dann ein Signalverlust bemerkbar. Sollten Sie öfters in solchen Gegenden unterwegs sein empfiehlt sich grundsätzlich der Einsatz einer externen Antenne. |